Die Schönheit steckt immer in Detail

Schon spannend, wie wir manchmal durchs Leben gehen…

Wir können es achtsam machen oder unachtsam. Bewusst oder unbewusst. Wir können die Schönheit in Dingen, Situationen, Zuständen erkennen oder nur das sehen was wir sehen wollen.

Und das, was wir tatsächlich wahrnehmen wollen, nehmen wir oft als negativ wahr. Je nach Stimmung und Situation. Weil wir durch einen Tunnel schauen. Den Tunnel der Gewohnheit. Den Tunnel der Sicherheit. Den Tunnel der Komfortzone. Den Tunnel der Angst.

Wenn wir aber diesen Tunnel öffnen und die Perspektive des Vogels einnehmen. Wenn wir uns der Weite des SEINS hingeben, dann können wir alles überblicken. Von oben, von unten, von der Seite. Dann nehmen wir auch wahr, dass es Aspekte in Dingen, Situationen und Zuständen gibt, die absolut schön sind. Die sich gut anfühlen. Die Freude bringen. Und die das Glück in uns erwecken.

Und was hat das jetzt mit NEBEL zu tun?

Als ich heute morgen mit den Hundis aus dem Finca-Tor raus ging und am Berghang stand, eröffnete sich mir ein wundervolles Panorama. Ich stand in einem typischen Sommermorgen. Klar, warm, sonnendurchflutet. Die mittlerweile schon warmen Sonnenstrahlen kitzelten meine Haut und blendeten meine Augen. Der Himmel war bilderbuchblau. Es war herrlich. Ein perfekter Morgen zum genussvollen Spazierengehen.

Nur ein paar hundert Meter unter mir machte sich eine Nebelwand breit. Der ganze Berg unter mir und das Tal waren wie vom Nebel verschluckt. Es war herrlich anzuschauen und anzufühlen. Zwei Kontraste. In dem einen stand ich und in den anderen würde ich bald sein, da ich bergab ging. Der Hammer.

Ich ärgerte mich, dass ich mein Handy nicht dabei hatte. Das wäre ein super schönes Foto geworden. Nun ja, man kann Momente eigentlich sowieso nicht wirklich festhalten. Sie kommen und gehen. Und nur einige Aspekte verankern sich dann im Herzen.

Wenn Nebel dich einhüllt und dir Frieden schenkt...

Nebel ist auch liebevolle Leichtigkeit und Geborgenheit

Nachdem ich diesen zauberschönen Moment genossen und in mich aufgesogen hatte, ging ich weiter. Immer weiter den Berg hinunter. Je weiter ich ging desto frischer wurde es. Ein angenehmes Gefühl, da die Morgensonne schon sehr warm war. Irgendwann war ich dann an der Grenze der beiden Kontraste angelangt. Es war keine strickte Grenze. Es war ein spielerischer und friedvoller Übergang. Ein Ausstausch zweier komplett unterschiedlicher Zustände.

Kleine, schüchterne Nebelschwaden durchstreiften den Olivenhain und spielten mit den Sonnenstrahlen. Ein wunderschöner Anblick. Auch dieser Moment war ein Glücksmoment. Einfach nur magisch.

Irgendwann stand ich dann mitten drin, im Nebel. Und statt Sonnenstrahlen küssten jetzt Nebeltröpfchen meine Haut. Der Nebel war schwer und irgendwie düster, aber gleichzeitig auch leicht und liebevoll. Ich fühlte mich total geborgen. Irgendwie wie in einer Gebärmutter. Ich setzte mich unter einen uralten Johannisbrotbaum (der Großeltern-Ahnen-Baum) und genoss diesen Moment der Geborgenheit. Ich sog ihn in mich auf, bis tief hinein in mein Herz und meine Seele. Ich war für einen Moment SeelenFREI.

Nebel mal anders wahrnehmen

Ich fühlte mich absolut geborgen in diesem eigentlich nasskalten, schweren Nebel. Und dann dachte ich an die Zeiten,als ich mit dem Auto morgens durch den Nebel fuhr und ihn eher nicht mochte. Er hatte mir immer irgendwie Furcht eingeflößt. Egal ob ich mit dem Auto unterwegs war oder zu Fuss.

Dadurch, dass sich der Nebel so dicht und so schwer anfühlt. Dadurch, dass wir nicht durch ihn durchsehen und durchfühlen können, macht er uns Angst. Ist er irgendwie gruselig. Wenn wir im Nebel stehen, wissen wir nicht, was ein paar Meter um uns herum ist. Wir können es weder sehen noch fühlen. Und das macht Angst.

Aber ist das Leben nicht eigentlich genauso? Wir wissen nie, was kommt. NIE. Auch wenn wir noch so planen. Es kommt immer irgendwie anders. Meistens zumindest. Außer wir „planen“ mit dem Herzen. Aus der Tiefe unserer Seele heraus. Aber das ist ein anderes Thema…

Öffne dich der Weite des Seins und der Schönheit des Moments

Was ich hier und jetzt erzählen möchte ist, dass in ALLEM Schönheit und Magie steckt. Auch im Nebel. Wenn wir die Perspektive ändern und uns trauen uns auf diese andere Perspektive vollkommen einzulassen. Wenn wir unseren Tunnelblick öffnen. Wenn wir achtsam und mit offenem Herzen durchs Leben gehen. Dann offenbaren sich uns Dinge, die zauberschön sind.

Wir verpassen so viele schöne Details in unserem Leben. So viele schöne Momente. Weil wir nicht achtsam sind. Ich finde das ist wirklich schade.

Mein Input für heute

Öffne dich der Weite des Seins.
Sei achtsam.
Werde zu einem Vogel.
Und lass dich in die Schönheit jeden Momentes fliegen.

Einen wundervollen Tag dir da draußen.

In Liebe, Andrea 💚

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Möchtest du gerne achtsamer durch das Leben gehen und die Schönheit des Moments wahrnehmen? Ich zeige dir gerne wie das geht: www.andreawirk.com

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