Vom Weihnachtswahnsinn, besinnlichen Tagen, den Rauhnächten & Liebe

ANDERSzeit - Weihnachtszeit und RauhnächteSeit langem lebe und feiere ich die Tage um die sogenannte Weihnachtszeit nicht mehr so wie viele andere Menschen.

Ich feiere mich. Mein Inneres, das sich nach außen kehrt. Ich feiere das Leben und die Liebe. Ich schaue in mich hinein und durchwandere Welten. Innere und äußere. Und ich räume auf. Irgendwie…

Weihnachtsrummel und Manipulation

Der Rummel um Weihnachten. Der Wahnsinn der da draußen herrscht, den bekomme ich so gut wie gar nicht mehr mit. Nur die vielen für mich fast schon lieblosen und unpersönlichen Weihnachtswünsche, die heutzutage mit einem Klick durch den Mailverteiler oder die sozialen Netzwerken versendet werden. Die nehme ich wahr. Und ich kann mich darüber gar nicht mehr freuen. Ich frage mich jedes mal, warum JETZT…  Warum Jetzt? Warum bekomme ich nicht einen lieben und vor allem individuellen Gruß am 22. Oktober oder am 3. Mai? Warum in der Weihnachtszeit?

Warum muss sinnlos gekauft, konsumiert und verschenkt werden. Warum setzt man sich unter Stress damit alles perfekt ist. Alles schön ist. Alles vereint ist. Gerade in dieser Zeit ist das besonders stark zu spüren. Ich kann da nicht mehr viel Liebe wahrnehmen. Sondern fast nur Manipulation und Starre. Und ein MUSS. Ich MUSS jetzt lieben und lieb sein. Ich MUSS jetzt Geschenke machen. Ich MUSS jetzt einen Baum kaufen und schmücken. Ich MUSS jetzt mich und meine Wohnung schön machen. Ich MUSS jetzt liebe und originelle Weihnachtsgrüße versenden. Ich MUSS jetzt eine fette Gans braten. Ich muss, ich muss, ich muss…

Besinnliche Zeit der Einkehr

Dabei ist doch diese Zeit eine wirklich absolut besinnliche Zeit. Der Winter um die Wintersonnenwende ist schon immer eine Zeit der Einkehr. Der inneren Einkehr. Und die Zeit um den 21.12. bis in den Januar hinein ist eine absolut magische und zaubervolle Zeit. Eine Zeit in der man entschleunigen darf. In der man in andere Welten eintauchen darf und ganz besonders in sich selber. Früher nannte man diese Zeit die Rauhnächte. Die Nächte zwischen dem 21. Dezember und 6. Januar. Es heißt, dass die Grenzen zur Anderswelt ganz besonders durchlässig sind in dieser Zeit. Dass man sehr leicht und einfach in die anderen Welten und Dimensionen eintauchen kann. In die sogenannte ANDERSwelt. Um sich eben zu beSINNEN.

Rauhnächte

Ich selber feiere schon seit Jahren nicht mehr Weihnachten, sondern diese sanften und magischen Rauhächte. Ich tauche ab in die anderen Welten (mehr noch als sonst). Und bin ganz bei mir. Früher habe ich verschiedene Rituale dazu gemacht. Es gibt ganz wundervolle Rituale zu den Rauhnächten. Silke Kitzmann hat sie in ihrem Blog wunderbar zusammengefasst und erläutert »Rauhnächte – wie du sie optimal nutzt. Vielleicht animiert dich ja eines der Rituale, dich auch mal auf die Rauhnächte einzulassen.

Seit einiger Zeit nutze ich selber diese Rituale nicht mehr. Ich lasse mich einfach nur noch leiten. Ich lasse mich sozusagen durch diese magischen Nächte gleiten. Und ich kann nur sagen, die Rauhnächte und die Zeit drum herum ist eine tolle Zeit. Es passiert immer sehr viel. In mir drin. Aus mir heraus. Und um mich herum.

Weihnachtswahn = Konsumwahn

Ich möchte mit diesem Beitrag nicht „schimpfen“ oder gar verurteilen… NEIN. Ich möchte einfach nur einen kleinen Input geben. Für die Menschen da draußen, die immer noch in diesem manipulierten Weihnachtswahn stecken. Die eher gestresst als entspannt sind. Die den eigentlichen Sinn dieser Zeit vergessen haben und ihn jetzt neu entdecken dürfen.

Wenn du einer dieser Menschen bist, dann zieh doch einfach mal den Stecker raus und mach langsam. Besinn dich. Geh raus aus diesem Konsumwahn. Denn das ist es ja letztendlich. Ein Konsumwahn. Es wird nur konsumiert und sich vollgestopft. Sei es mit Geschenken, mit Essen, mit Eindrücken oder was auch immer. Dabei ist eigentlich das Gegenteil angesagt in dieser beschaulichen Zeit. Nämlich sich zu leeren. Sich von all dem Ballast zu lösen, den man nicht mehr benötigt. Sich leer zu machen. Und in die Stille zu gehen. Damit man sich dann wieder mit dem Wesentlichen füllen kann. Und zwar mit LIEBE…

Liebe

Vielleicht magst du ja einfach mal etwas weniger konsumieren und etwas mehr von DIR geben. LIEBE zum Beispiel. Freude. Kreativität. Verspieltheit. Oder ganz einfach DICH SELBER ♥

In diesem Sinne wünsche ich dir von ganzem Herzen eine besinnliche ANDERSzeit.

In Liebe,
Andrea